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Vorbereitungstreffen zur Interkulturellen Woche 2018

„Wir sind Vielfalt“ – das gilt auch und in besonderer Art und Weise für den Werra-Meißner-Kreis, der durch die Zuwanderung der letzten Jahrzehnte und insbesondere der letzten Jahre bunter und vielfältiger geworden ist.

Seit 1975 gibt es bundesweit als Ausdruck dieser Vielfalt die Interkulturelle Woche. Sie bietet die Möglichkeit, an vielen Orten für Menschenrechte, für Menschlichkeit, für Partizipation und damit gegen Rassismus, Diffamierung und Ausgrenzung Flagge zu zeigen.

Die Interkulturelle Woche wird bundesweit von Kirchen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Integrationsbeauftragten und -beiräten, Migrantenorganisationen sowie Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. Sie geht auf eine Initiative der evangelischen, katholischen und orthodoxen Kirchen in Deutschland zurück. In mehr als 550 Städten und Gemeinden werden rund 5.000 Veranstaltungen durchgeführt. Der seit 2015 ausgerufene bundesweite Tag des Flüchtlings, in diesem Jahr der 28. September, ist Bestandteil der Interkulturellen Woche.

Sie wird, dieses Jahr unter dem Motto „Vielfalt verbindet, im Zeitraum vom Sonntag, den 23. September, bis Samstag, den 29. September, stattfinden.

„Wir freuen uns“, so Landrat Stefan Reuß, „dass in diesem Jahr die Interkulturelle Woche auch bei uns im Kreis als Möglichkeit des Zusammenkommens in Eintracht und Freude mit noch mehr Programm ausgestaltet werden soll. Wir setzen hiermit ein weiteres klares Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, egal von welcher Seite. Wir möchten ein friedliches und respektvolles Zusammenleben auf der Basis unserer demokratischen Grundwerte mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gemeinsam gestalten.“

Auch im Werra-Meißner-Kreis soll die Interkulturelle Woche, wie im gesamten Bundesgebiet, also mit noch mehr Leben gefüllt werden. Dabei ist jeder aufgerufen, mit seinen persönlichen und individuellen, vielfältigen Eigenschaften die Woche zu bereichern. Für Projekte und Veranstaltungen im Rahmen der Woche wird Geld bei dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ beantragt werden, das dann nach unkomplizierter Antragsstellung über die Stabsstelle Migration ausgeschüttet wird.

In den vergangenen zwei Jahren war der Markt der Möglichkeiten im Rahmen der Interkulturelle Woche in Eschwege und dann in Bad Sooden-Allendorf sehr gut besucht, im letzten Jahr haben dabei zahlreiche Engagierte die Werra-Meissner-Kreis-Erklärung unterzeichnet, die bis heute am Eschweger Stadtbahnhof zu sehen ist. In diesem Jahr wird der Markt der Möglichkeiten in Hessisch Lichtenau stattfinden.

Ein Flyer mit allen Programmpunkten soll im Sommer eine Übersicht über das kreisweite Programm bieten.

Weitere Information dazu gibt es auf einem Vorbereitungsworkshop, zu dem die WIR-Koordination der Stabstelle Migration des WMK in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Omnibus alle Interessierten einlädt.

Er findet am Montag, den 23. April 2018, von 18:30 bis 20:30 Uhr im ev. Gemeindehaus, Steinweg 60, in Wehretal– Reichensachsen statt. Neben der Information über die Fördermöglichkeiten sollen Ideen ausgetauscht und der Grundstein für konkrete Planungen gelegt werden.

Anmeldungen sind bitte bis spätestens drei Tage vor Termin zu richten an julia.kapinus@werra-meissner-kreis.de oder telefonisch unter 05651 47 413 08.

Mehr Informationen unter: www.interkulturellewoche.de.

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